„Ich bin gespannt, wie ich mich in Zukunft weiterentwickeln werde.“

30. Oktober 2018

M.A./MBA (USA)-Tagebuch – Christopher Hecker berichtet von der ersten Hälfte seines Onlinestudiums

Erstellt von: Nick Lange

Im Rahmen seines M.A./MBA (USA)- Studiums fertigte Christopher Hecker über den Verlauf von zwei Jahren eine Serie von Studientagebücher an. Dieses zweite M.A./MBA (USA)-Tagebuch entstand im August 2017, zur Mitte des Studiums.

 

Halbzeit! Für mich ein Grund, wieder ein bisschen aus meinem Studium zu berichten.

Acht Module sind geschafft und ich bin mehr als zufrieden mit meiner Wahl. Durch das praxisnahe Studium mit einem realen Projekt habe ich unter anderem meine Fähigkeit ergebnisorientiert zu Handeln ausbauen können. Der Schritt, die Ergebnisse meiner Analysen zu verarbeiten und weiter zu nutzen, fällt mir mittlerweile viel leichter. Das merke ich hauptsächlich in meinem Job!

Projektmanagement ist eine meiner alltäglichen Aufgaben und dadurch zu einem festen Bestandteil meiner Kernkompetenzen geworden. Der Kurs „Projektmanagement“ an der Post University zum Beispiel hat mir dabei geholfen „Waterfall“- und „Agile“-Projektmanagement zu verstehen und anzuwenden. Auch in Meetings merke ich, dass ich mich durch das Studienkonzept viel besser einbringen kann, da ich Informationen ganz anders filtere und somit Lösungsvorschläge optimal ableiten kann.

Durch die online Diskussionen habe ich gelernt, mich auf die wesentlichen Informationen zu konzentrieren, sei es, wenn ich Beiträge lese oder auch verfasse. Meine Kommunikation im Job hat sich damit einhergehend auch verbessert, da auch hier ein großer Teil der Kommunikation via Mail o.ä. abläuft.

Was mich zudem weiter bringt, ist der fachliche Austausch mit meinen Kommilitonen. Innerhalb der Kurse finden sich immer zwei bis drei Kommilitonen, die sich mit den gleichen fachlichen Themen auseinandersetzen, sei es beruflich oder privat. Dadurch entsteht ein sehr tiefer Austausch, der für mein Projekt, mein Daily Business oder auch mal für meine privaten Interessen gewinnbringend ist. Letztendlich kann jeder für sich selbst entscheiden, an welchen Diskussionen und wie intensiv er oder sie teilnimmt. Meine Erfahrung ist jedoch, desto mehr man sich darauf einlässt und auch einmal Fragen in Diskussionen einstreut, umso mehr bringt es einen weiter und das Studium macht dadurch mehr Spaß.

Das Versprechen der beiden Hochschulen, eine intensive Betreuung durch die Dozenten zu gewährleisten, wurde gehalten. Die Dozenten beteiligen sich stark an den Diskussionen und stehen für persönliche Gespräche via Skype oder Telefon gerne zur Verfügung. Für mich war zum Beispiel die Wettbewerbsanalyse eine große Herausforderung. Mir war im ersten Schritt noch nicht klar, wie ich an die Informationen von Wettbewerbern komme, die mir das gewünschte Ergebnis bringen und nicht nur an der Oberfläche kratzen. Mein Dozent hat mir hier extrem geholfen, wir standen vielfach via E-Mail und Skype in Kontakt. Er hat mir viele wichtige Tipps gegeben, aber auch Fragen aufgeworfen, die mich weiterbrachten. Am Ende war ich dann mit meiner Analyse mehr als zufrieden.

Der Wochenablauf hat sich nicht geändert, aber ich habe mich nun an die Art und Weise des online Studierens gewöhnt und mich so strukturiert, dass ich deutlich weniger Zeit benötige, als zu Studienbeginn. Das Ineinandergreifen der Kurse erleichtert mir das Studieren zusätzlich. Ich kann immer auf Erkenntnisse und Methoden aus anderen Kursen zurückgreifen. Themen aus vorherigen Kursen werden nochmal aufgegriffen und in einen neuen Kontext gestellt. Dadurch kann ich Problemstellungen aus unterschiedlichsten Gesichtspunkten betrachten. Der Austausch mit meinen Kommilitonen und Dozenten vereinfacht die Herangehensweise und Bearbeitung neuer Themen extrem.

Davon abgesehen sind die Kurse an der Post University immer wieder eine gute Grundlage für mein Management-Projekt an der SIBE. Gerade schreibe ich an meiner dritten Projektarbeit. Viele Methoden und Inhalte konnte ich unmittelbar auf mein Projekt anwenden. Das zeigt, wie nah die Lehrinhalte an der Praxis sind und dass die Studieninhalte der beiden Hochschulen ineinander übergreifen.

Momentan habe ich mein zweites Seminar zur Kompetenzentwicklung. Ich muss gestehen, zu Beginn war ich etwas skeptisch und habe mir viele Fragen gestellt: Was sind Kompetenzen und kann ich diese überhaupt evaluieren? Für was brauche ich eine systematische Kompetenzentwicklung?  Kann ich sie überhaupt gezielt ausbauen? Nach dem wir aus dem ersten Seminar mit konkreten Zielen und Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung gehen mussten und meine Kommilitonen mir nun die Rückmeldung gaben, dass sie Veränderungen wahrnehmen, sehe ich den Nutzen. Ich wurde mir meiner Stärken viel bewusster und sehe klarer, welche Aufgaben mir liegen, welche Karriereziele ich verfolge und wie meine Work-Life-Balance aussehen soll. Auch von meiner Führungskraft und Kollegen erhalte ich bereits erste positive Rückmeldungen zu meiner Entwicklung. Das freut mich und ich bin gespannt, wie ich mich noch weiter entwickeln werde.

Zum Abschluss noch einen kleinen Einblick in Aktivitäten außerhalb des Studiums. Das Studium schweißt zusammen und wir organisieren regelmäßige Gruppentreffen via Skype. Dabei tauschen wir uns über die alltäglichen Probleme eines berufsbegleitenden Studenten aus. Unsere Gesprächsthemen gehen von Netzwerken, Motivation, Kompetenzentwicklung bis hin zur Vereinbarkeit von Studium, Job und Privatleben. Ich empfinde das als sehr motivierend und freue mich, dass wir es trotz der großen Distanzen zwischen uns schaffen, einen Kurszusammenhalt zu haben.

 

Das erste M.A./MBA (USA)-Tagebuch finden Sie hier.

Christopher Hecker, M.A.

M.A./MBA (USA)-Absolvent

Academic Junior Consultant – Online Programs