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FAQ

Publikation

A new Architecture of Intelligence – Technology, Infrastructure and Sovereignty to 2036

Die KPMG-Studie beleuchtet, wie technologische, institutionelle und wirtschaftliche Dynamiken bis 2036 die strategischen Entscheidungen von Unternehmen beeinflussen können. Die School of International Business and Entrepreneurship hat die Entstehung der Studie wissenschaftlich unterstützt.

Die Spielregeln für Unternehmen verändern sich grundlegend. Organisationen agieren heute in einem Umfeld, in dem technologische Beschleunigung, geopolitische Neuausrichtung und regulatorische Dynamiken zunehmend zusammenwirken und strategische Entscheidungen unter erhöhter Unsicherheit erzwingen. Infrastrukturentscheidungen beeinflussen die Souveränität, Governance prägt die Architektur und Technologieinvestitionen verschieben institutionelle Macht. Was lange in getrennten Kontexten betrachtet wurde, rückt zunehmend in einen gemeinsamen strategischen Zusammenhang.

Diese Entwicklungen verschieben die Anforderungen an unternehmerische Entscheidungsfindung grundlegend. Strategische Vorausschau (Foresight) wird zu einer der zentralen Managementkompetenzen. Entscheidend ist nicht nur das frühzeitige Erkennen und Einordnen von Entwicklungen, sondern die Fähigkeit, Risiken fundiert zu bewerten, Unsicherheiten gezielt zu steuern und Unternehmen langfristig zukunftsrobust aufzustellen.

Die neue englischsprachige KPMG-Studie „A new Architecture of Intelligence – Technology, Infrastructure and Sovereignty to 2036“ basiert auf einem strukturierten Dialog mit Führungskräften global tätiger Unternehmen. Im Mittelpunkt standen zentrale technologische Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf Infrastruktur, Governance und Souveränität. Mehr als 3.600 Experteneinschätzungen zu künftigen Entwicklungen sowie rund 2.800 Argumente und Diskussionsbeiträge wurden in einem systematischen, mehrstufigen Delphi-Befragungsverfahren erhoben. Die beteiligten Unternehmen repräsentieren Millionen von Beschäftigten, haben einen erheblichen wirtschaftlichen Einfluss und vereinen branchenübergreifende Perspektiven. Der Austausch trägt der zunehmenden technologischen Konvergenz Rechnung und ermöglicht es, Entwicklungen in ihren Wechselwirkungen zu verstehen und strategisch einzuordnen.

Die in dieser Studie analysierten Technologiebewertungen bieten einen strukturierten Rahmen, um zentrale technologische, institutionelle und wirtschaftliche Entwicklungen systematisch einzuordnen und in ihren möglichen Ausprägungen zu reflektieren. Sie umfassen Themen wie Infrastruktur, Governance, Automatisierung, Souveränität, Ökosystemarchitektur, Datenorchestrierung und intelligente Systeme der nächsten Generation und machen sichtbar, in welchen Bereichen sich konsolidierte Sichtweisen herausbilden oder wo Unsicherheiten bestehen bleiben.

Die Einordnung in strategische Übersichten zentraler Wendepunkte entlang eines zeitlichen Horizonts bietet zusätzliche Orientierung für mögliche Entwicklungspfade.

Zukunft lässt sich nicht vorhersagen, aber strukturiert erschließen. Entscheidend ist die Fähigkeit, unterschiedliche Entwicklungen einzuordnen, Unsicherheiten bewusst zu berücksichtigen und daraus tragfähige Entscheidungen abzuleiten. Organisationen, die strategische Vorausschau als Teil ihrer Steuerungslogik verankern, stärken ihre Anpassungsfähigkeit, können Risiken in volatilen Umfeldern systematisch antizipieren und wertvolle Chancen gezielt ergreifen.

Download: https://hubs.ly/Q04gdhT80