„Ich würde es wieder tun!“

10. November 2017
Im Gespräch mit SIBE-Alumnus Arthur Kabut - Projektgebendes Unternehmen während des Studiums: Mercedes-AMG GmbH, Programm: M.Sc. in International Management

Arthur Kabut ist bereits seit März 2014 bei der Mercedes-AMG GmbH beschäftigt. Bis zum Februar letzten Jahres absolvierte er dort das berufsintegrierte Masterstudium der SIBE.

Erststudium: Wirtschaftsingenieurwesen
Kurs: MSc28
Abschlussjahr: 2016


Lieber Arthur, du wurdest nach dem Studium an der SIBE von AMG übernommen. Was zeichnet deiner Meinung nach Mercedes-AMG als Arbeitgeber aus?

In erster Linie die Produkte und der spezielle AMG-Spirit, welchen ich hier im Unternehmen täglich erleben durfte. Ein weiterer Punkt ist die Art und Weise, wie hier die Themen angepackt werden. Entscheidungen werden schnell getroffen, die Abstimmung zwischen Kollegen – egal welcher Hierarchiestufe – ist konstruktiv und vor allem: Alle machen mit!

Was sind deine Aufgaben bei AMG und was ist das derzeit wichtigste Projekt?

Ich bin als Projektleiter für den Triebstrang im Getriebebereich tätig und bin damit für die Abstimmungen verschiedener Baureihen zuständig. Aktuell sehr präsent ist in meinem Arbeitsalltag ein Fahrzeug, welches bald seine Markteinführung feiert. Hier legen wir uns momentan die passende Strategie zurecht.

Was hast du im Erststudium studiert? Warum hast du dich nach deinem Erststudium für ein Master-Studium an der SIBE entschieden?

Im Erststudium habe ich Wirtschaftsingenieurwesen an der dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) studiert. Nach meinem Bachelor habe ich dann knapp zwei Jahre gearbeitet. Während der gesamten Zeit hatte ich jedoch mit dem Gedanken gespielt einen Master zu machen, wollte die Arbeitswelt aber nie komplett verlassen. Da hat sich der Master bei der SIBE besonders gut angeboten.

Was macht das Studium an der SIBE besonders?

Der Hauptpunkt ist die große Menge an Praxis. Außerdem habe ich viele neue Leute kennengelernt und konnte meine Netzwerke erweitern. Hervorzuheben waren außerdem die verschiedenen Seminarorte im In- und Ausland.

Worin lag die Herausforderung während des Studiums?

Als Student an der SIBE hatte ich im Unternehmen die gleiche Verantwortung wie meine Kollegen. Somit war ich ein vollwertiges Mitglied meines Teams und konnte neben meinem Projekt auch das normale Arbeitsleben genießen. Allerdings fordert das ein besonderes Zeitmanagement zwischen dem SIBE-Projekt, den Aufgaben im Unternehmen und der Lern- und Studienzeit.

Inwiefern profitierst du nach wie vor von deinem Masterstudium an der SIBE?

Ich konnte schon während des Studiums mein Netzwerk aufbauen, welches ich jetzt nach dem Studium nutzen und noch weiter ausbauen werde. Der Vorteil ist, dass ich in diesem Punkt, nach dem Studium nicht bei „null“ anfangen muss. Außerdem bin ich durch die zwei Jahre im Unternehmen mittlerweile sehr gut mit den Prozessen und Arbeitsabläufen vertraut.

Und wem würdest du ein solches Studium besonders empfehlen?

Jedem, der sich in der Industrie anstatt in der Forschung selbst verwirklichen will. Hier steht die Umsetzung der Theorie im Vordergrund.

Woran erinnerst du dich besonders gerne, wenn du an die Studienzeit an der SIBE zurückdenkst? Was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Ich erinnere mich vor allem an Brasilien. Besonders gut waren auch die Seminare mit Dozenten, welche viel Wert auf den Praxisbezug in der Vorlesung gelegt haben.

Wie wichtig war und ist das berufliches Netzwerk für dich?

Als Projektleiter besteht meine Hauptaufgabe darin, die richtigen Menschen zusammen zu bringen und Abstimmungen zu treffen. Hierfür ist ein großes Netzwerk von elementarer Bedeutung.

Wie würdest du zurückblickend das SIBE Studium beurteilen?

Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte: Ich würde ich es wieder tun!