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FAQ

Erfahrungsbericht

„Das SIBE-Studium verschafft einen entscheidenden Vorteil.“

Im Gespräch mit SIBE-Alumna Svende Stähr – Partnerunternehmen während des Studiums: Robert Bosch GmbH, Studienprogramm: SIBE-Management-Master

Svende Stähr bringt einen fachlichen Hintergrund in Logistik und Supply Chain Management mit und entschied sich für ein berufsintegriertes Masterstudium an der SIBE, um akademisches Lernen noch enger mit praktischer Erfahrung im Unternehmensumfeld zu verbinden.

Während ihres Masterstudiums war sie bei der Robert Bosch GmbH im Bereich der operativen Supply-Chain-Planung tätig. Dort konnte sie Einblicke in komplexe Planungsprozesse gewinnen und an realen Fragestellungen aus dem Unternehmensumfeld arbeiten. Nach Abschluss ihres SIBE-Masters ist sie heute als Consultant im Bereich Supply Chain & Operations bei der Ernst & Young Consulting GmbH tätig.

Erster Studienabschluss: Bachelor of Science (Hons) in Logistics and Supply Chain Management
Kurs: SMM213
Abschlussjahr: 2026

In welchem Unternehmen sind Sie jetzt, nach Abschluss Ihres Studiums, tätig?

Nach Abschluss meines SIBE-Masters mit der Robert Bosch GmbH bin ich nun als Consultant im Bereich Supply Chain & Operations bei der Ernst & Young Consulting GmbH in Stuttgart tätig.

Was sind Ihre Aufgaben und was ist Ihr wichtigstes Projekt derzeit?

Da ich bei Ernst & Young Consulting erst vor Kurzem angefangen habe, liegt mein aktueller Fokus zunächst auf der Einarbeitung in meine neue Rolle und das Beratungsumfeld im Bereich Supply Chain & Operations. Zukünftig werde ich im Supply-Chain-Planning-Consulting tätig sein und Kundinnen und Kunden bei der Analyse und Optimierung von Lieferkettenprozessen unterstützen. Darüber hinaus werde ich an der Entwicklung effizienter Planungskonzepte, der Analyse und Weiterentwicklung von Planungsprozessen sowie der Digitalisierung und Anwendung von Supply-Chain-Softwarelösungen mitwirken.

Was haben Sie im Erststudium studiert? Warum haben Sie sich nach Ihrem Erststudium für ein Masterstudium an der SIBE entschieden?

Bereits im Erststudium entschied ich mich dafür, zwei Studiengänge parallel zu absolvieren. An der Deutschen Außenhandels- und Verkehrsakademie (DAV) Bremen erwarb ich den Abschluss als staatlich geprüfte Betriebswirtin mit Schwerpunkt Internationales Logistikmanagement. Zeitgleich schloss ich den Bachelor of Science (Hons) in Logistics and Supply Chain Management an der Liverpool John Moores University ab. Während dieser Studienzeit war ich zudem im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung bei DSV – Global Transport and Logistics tätig und sammelte praktische Erfahrungen in der Logistikbranche.

Am Masterstudium der SIBE überzeugte mich vor allem das berufsintegrierte Studienkonzept, das einen größtmöglichen Praxisbezug ermöglicht. Durch die kontinuierliche Mitarbeit im Tagesgeschäft und die direkte Einbindung in reale Unternehmensprojekte konnte ich mein theoretisches Wissen gezielt anwenden, gleichzeitig relevante Berufserfahrung sammeln und meine persönliche sowie fachliche Entwicklung im Bereich Supply Chain & Operations weiter vorantreiben. Gerade in der heutigen Zeit ist die praktische Erfahrung neben dem SIBE-Studium ein entscheidender Vorteil für die weitere berufliche Entwicklung.

Was haben Sie in den zwei Jahren im berufsintegrierten SIBE-Master bei Ihrem Unternehmen, der Robert Bosch GmbH gemacht? Inwiefern hat Sie dies weitergebracht?

Während meiner zwei Jahre im berufsintegrierten SIBE-Master bei der Robert Bosch GmbH war ich in der operativen Supply-Chain-Planung tätig und konnte verschiedene Bereiche entlang der Supply Chain kennenlernen. Dadurch habe ich ein umfassendes End-to-End-Verständnis für Planungsprozesse und deren Schnittstellen aufgebaut.

Ein Schwerpunkt lag auf der Unterstützung von Produktionshochläufen im Halbleiterumfeld, die ich aus logistischer und planerischer Perspektive begleitet habe. Gerade diese dynamischen und nicht standardisierten Situationen haben meine Fähigkeit gestärkt, schnell Verantwortung zu übernehmen und pragmatische Lösungen in komplexen Umfeldern zu entwickeln.

Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich zusätzlich ein Projekt zur Integration eines automatisierten Analyse-Tools in den Kapazitätsplanungsprozess umgesetzt. Ziel war es, die Transparenz zu erhöhen und Planabweichungen effizienter zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen deutliche Effizienzpotenziale, insbesondere durch die Reduktion manueller Analysen und eine verbesserte Datenbasis.

Insgesamt hat mich die Zeit während des SIBE-Masters bei Bosch fachlich und persönlich stark weitergebracht. Durch das Programm habe ich ein tiefes Verständnis für komplexe Supply-Chain-Prozesse aufgebaut, meine analytischen und problemlösenden Kompetenzen weiterentwickelt, sowie wertvolle Erfahrung im Umgang mit anspruchsvollen Planungssituationen gesammelt.

Inwiefern profitieren Sie nach wie vor von Ihrem Experience Based Curriculum? Und wem würden Sie ein solches Studium besonders empfehlen?

Ich profitiere nach wie vor vom Experience Based Curriculum, da mir die enge Verknüpfung von Theorie und praktischer Anwendung ein sehr gutes Verständnis für reale Unternehmensprozesse vermittelt hat. Besonders hilfreich war die Erfahrung, theoretisches Wissen nicht isoliert zu betrachten, sondern direkt in Projekten anzuwenden und dadurch ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge in der Praxis zu entwickeln.

Zudem hat das Studium meine persönliche Entwicklung gestärkt, insbesondere in Bezug auf Eigenverantwortung, strukturierte Arbeitsweise und Problemlösungsfähigkeit. Empfehlen würde ich ein solches Studium vor allem Personen, die frühzeitig praktische Berufserfahrung sammeln, sich aktiv in Unternehmensprojekte einbringen und ihre akademische Ausbildung direkt mit konkreter Arbeitserfahrung verbinden möchten. Gerade für Studierende ohne oder mit wenig Berufserfahrung bietet das berufsintegrierte Studienmodell der SIBE einen sehr guten Einstieg in die Berufspraxis.

Wie wichtig war und ist Ihr berufliches Netzwerk für Sie? Besteht Ihr Kontakt zur Hochschule oder einzelnen Kommilitonen noch?

Das Netzwerk aus dem SIBE-Studium hat bislang eine eher ergänzende Rolle gespielt. Zwar besteht aktuell kein regelmäßiger Kontakt zur SIBE, allerdings stehe ich noch vereinzelt mit Kommilitonen im Austausch.

Wichtige berufliche Kontakte habe ich vor allem im Rahmen meiner bisherigen praktischen Tätigkeiten im Unternehmen aufgebaut. Durch die enge Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen konnte ich unterschiedliche Einblicke gewinnen und wertwollte Kontakte knüpfen. Darüber hinaus ergaben sich auch punktuelle Einblicke in andere Unternehmen und deren Projekte, wodurch sich mein Verständnis für verschiedene Branchen- und Projektkontexte erweitert hat.

Perspektivisch kann dieses Netzwerk weiter an Bedeutung gewinnen, etwa im Hinblick auf zukünftige berufliche Entwicklungen, Projektkooperationen oder den Austausch über branchenspezifische Themen.

Woran erinnern Sie sich besonders gerne, wenn Sie an Ihre Studienzeit an der SIBE zurückdenken?

Besonders gerne erinnere ich mich an den Study Trip nach China. Dieser war für mich besonders wertvoll, da ich dort die Möglichkeit hatte, internationale Unternehmen und deren Prozesse direkt vor Ort kennenzulernen und theoretische Inhalte aus dem Studium in der Praxis wiederzuerkennen. Der unmittelbare Einblick in die chinesische Wirtschaft und Logistiklandschaft war sehr spannend und hat meinen Blick auf globale Supply-Chain-Strukturen nachhaltig geprägt.

Gibt es etwas, das Sie den heutigen SIBE-Studierenden noch mit auf den Weg geben möchten?

Ich würde heutigen SIBE-Studierenden empfehlen, das Netzwerken gezielt als einen sehr wichtigen Bestandteil des Studiums zu nutzen, da daraus wertvolle berufliche Chancen und Einblicke entstehen können. Ebenso wichtig ist es, die eigenen Unternehmensprojekte von Beginn an aktiv und eigenverantwortlich anzugehen. Gerade die Möglichkeit, theoretisches Wissen konsequent in der Praxis anzuwenden und an realen Fragestellungen zu arbeiten, ist ein großer Mehrwert des SIBE-Studiums und sollte bewusst ausgeschöpft werden.