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FAQ

Erfahrungsbericht

„Auch 16 Jahre nach meinem Abschluss profitiere ich noch heute vom SIBE-Studium“

Im Gespräch mit SIBE-Alumnus Daniel Uhl, Partnerunternehmen während des Studiums: Deutsche Telekom AG, Studienprogramm: MBA.

Nach seinem Diplomabschluss in Geographie mit den Nebenfächern Betriebswirtschaftslehre und Soziologie an der Freien Universität Berlin entschied sich Daniel Uhl für ein berufsintegriertes Masterstudium an der SIBE. Nach seinem Berufseinstieg wollte er sein wirtschaftliches Fachwissen gezielt erweitern und dieses unmittelbar im beruflichen Kontext anwenden.

Während seines berufsintegrierten Masterstudiums war Daniel Uhl bei der Deutschen Telekom AG tätig. Die enge Verbindung von Studium und beruflicher Praxis half ihm dabei, fachliche Inhalte strategisch einzuordnen und neue Perspektiven für seine berufliche Entwicklung zu gewinnen. 2010 schloss er erfolgreich sein Studium an der SIBE ab.

Erster Studienabschluss: Geographie mit den Nebenfächern Betriebswirtschaftslehre und Soziologie
Kurs: WO41
Abschlussjahr: 2010

In welchem Unternehmen sind Sie jetzt, nach Abschluss Ihres Studiums, tätig?

Nach meinem Abschluss an der SIBE im Jahr 2010 bin ich bei der Telekom AG geblieben und heute im Bereich Business IPR Management tätig. Mein Team und ich befassen uns mit den strategischen und wirtschaftlichen Aspekten von Patenten und Patentportfolios.

Was sind Ihre Aufgaben und was ist Ihr wichtigstes Projekt derzeit?

Mein Aufgabenschwerpunkt liegt zum einen in der Bereitstellung, Auswertung und Beratung von Patentinformationen. Dadurch können meine internen Kunden, zum Beispiel aus der Forschung und Entwicklung, ihren 360-Grad-Blick beim Treffen von strategischen Entscheidungen um den Aspekt Patente ergänzen.

Zum anderen arbeite ich eng mit unseren Erfindern zusammen und begleite sie im Erfindungsprozess mit Kreativmethoden sowie Patent-Know-how. Ziel ist es, das Patentportfolio der Deutschen Telekom AG quantitativ und qualitativ weiterzuentwickeln und zu verbessern.

In dem Kontext ist mein aktuell wichtigstes Projekt der „Inventathon“ – ein auf das Erfinden adaptierter Hackathon.

Was haben Sie im Erststudium studiert?

Mein Erststudium mit Diplomabschluss absolvierte ich im Fach Geographie sowie in den Nebenfächern Betriebswirtschaftslehre und Soziologie an der Freien Universität Berlin.

Warum haben Sie sich nach Ihrem Erststudium für ein Masterstudium an der SIBE entschieden?

Nach meinem Berufseinstieg habe ich schnell gemerkt, dass mir die wirtschaftswissenschaftlichen Werkzeuge fehlten, um für meinen Arbeitgeber und dessen Kunden sehr gute Ergebnisse zu erzielen.

Das berufsintegrierte Masterstudium an der SIBE bot mir die Möglichkeit, diese Wissenslücke gezielt zu schließen und mein wirtschaftliches Fachwissen sinnvoll zu erweitern.

Was haben Sie in den zwei Jahren im berufsintegrierten SIBE-Master bei Ihrem Unternehmen, der Deutschen Telekom AG, gemacht? Inwiefern hat Sie dies weitergebracht?

Während der zwei Jahre war ich in der internationalen Marktforschung der Deutschen Telekom tätig. Dort betreute ich alle Studien zur Produktentwicklung und Kundenzufriedenheit der Sales&Service Kanäle in unseren damaligen 15 Landesgesellschaften.

Das berufsintegrierte Studium an der SIBE ermöglichte es mir, diese Studien nicht nur einfach erfolgreich abzuschließen, sondern sie auch strategisch einzuordnen die Programme gezielt weiterzuentwickeln und die Ergebnisse überzeugend an das mittlere Management zu kommunizieren.

Inwiefern profitieren Sie nach wie vor von Ihrem Experience Based Curriculum? Wem würden Sie ein solches Studium besonders empfehlen?

Auch 16 Jahre nach meinem Abschluss profitiere ich noch von dem strategischen und vorausschauenden Mindset, das ich im Studium entwickelt habe. Es hilft mir bis heute, Themen frühzeitig zu identifizieren, einzuordnen und lösungsorientiert anzugehen.

Besonders wertvoll war die Kombination von Theorie und Praxis sowie der Austausch mit den Mitstudierenden und dem Team. Dieses Feedback half mir, Programme und Projekte aus unterschiedlichen Perspektiven zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Ich empfehle das SIBE-Studium allen, die zuvor ein eher theoretisch geprägtes Wirtschaftsstudium abgeschlossen haben und nun ihre transferorientierten Kompetenzen stärken möchten. Ebenso eignet es sich für Absolvierende eines wirtschaftsfremden Studiums, die aber im Berufsalltag mit wirtschaftlichen Fragestellungen konfrontiert sind.

Wie wichtig war und ist Ihr berufliches Netzwerk für Sie? Besteht Ihr Kontakt zur Hochschule oder einzelnen Kommilitonen noch?

Mein berufliches Netzwerk ist sehr wichtig für die erfolgreiche Durchführung von Projekten. Niemand beherrscht alles perfekt. Durch den Austausch mit meinem Netzwerk kann ich mein Wissen vertiefen und neue Perspektiven kennenlernen.

Mein Studium liegt inzwischen 16 Jahre zurück, daher ist der Kontakt mit der SIBE nicht mehr so intensiv wie früher. Auch viele Kommilitoninnen und Kommilitonen haben sich beruflich verändert, Familien gegründet oder sind ins Ausland gegangen, sodass einige Kontakte weniger geworden sind. Dennoch besteht so etwas wie ein „SIBE-Stallgeruch“: Wenn man sich wieder begegnet, entsteht sofort eine vertrauliche Atmosphäre.

Woran erinnern Sie sich besonders gerne, wenn Sie an Ihre Studienzeit an der SIBE zurückdenken?

Besonders gerne denke ich an die Themen zur persönlichen Entwicklung und Kommunikation zurück. Dadurch habe ich früh gelernt, andere und mich selbst besser einzuschätzen, das eigene Handeln zu reflektieren und die Zusammenarbeit zu stärken. Hierzu gehörten im Studium auch die Fallbeispiele, die wir in Gruppenarbeit lösen und anschließend präsentieren sollten.

Gibt es etwas, das Sie den heutigen SIBE-Studierenden noch mit auf den Weg geben möchten?

Das SIBE-Studium bietet eine einzigartige Möglichkeit, Kompetenzen aufzubauen, eigene Stärken zu entwickeln und wertvolle Netzwerke zu bilden. Nutzt diese Chance!