„Nur graue Theorie bringt nichts!“

29. Januar 2018
Im Gespräch mit SIBE-Alumna Miriam Ott - Projektgebendes Unternehmen während des Studiums: diconium GmbH, Programm: M.Sc. in International Management

Miriam Ott schloss 2017 ihr Studium an der SIBE erfolgreich ab. Im Anschluss wurde sie bei ihrem projektgebenden Unternehmen, der diconium GmbH, als Personalreferentin übernommen.

Erststudium: Betriebswirtschaftslehre
Kurs: SMM158
Abschlussjahr: 2017


Liebe Frau Ott, in welchem Unternehmen sind Sie jetzt, nach Abschluss Ihres Studiums, tätig? Was sind Ihre Aufgaben und was ist Ihr wichtigstes Projekt derzeit?

Ich wurde von meinem projektgebenden Unternehmen diconium als Personalreferentin übernommen. In dieser Funktion betreue ich eine Tochtergesellschaft der Gruppe. Zu meinen Aufgaben gehören das Recruiting und die Personalbetreuung. Außerdem arbeite ich an Sonderprojekten aus den Bereichen Personalentwicklung und Personalmarketing.

Was haben Sie im Erststudium studiert? Warum haben Sie sich nach Ihrem Erststudium für ein Masterstudium an der SIBE entschieden?

Im Erststudium habe ich Betriebswirtschaftslehre studiert. Von Anfang an war mir klar: Nur graue Theorie bringt nichts. Deswegen habe ich diverse Praktika absolviert. Die praxisnahe Ausrichtung war auch ausschlaggebend bei der Entscheidung für ein Masterstudium. So habe ich mich letztendlich für das Studienmodell der SIBE entschieden. Hier konnte ich im Tagesgeschäft meine bereits vorhandene Erfahrung einsetzen und ausbauen. Außerdem hatte ich durch das zweijährige Projekt die Möglichkeit, die erlernten theoretischen Inhalte aus den Seminaren direkt in der Praxis anzuwenden.

Was haben Sie in den zwei Jahren bei Ihrem Unternehmen gemacht? Inwiefern hat Sie dies weitergebracht?

Ich war während meines Studiums für das Personalmarketing zuständig. Meine wichtigste Aufgabe war die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität nach innen wie nach außen. Das ist gerade in der vielumworbenen IT Branche eine herausfordernde Tätigkeit, die mich für zukünftige Aufgaben bestens vorbereitet hat. Im Tagesgeschäft habe ich zudem interimsweise den Bereich Personalverwaltung verantwortet, wo ich viele Standardprozesse einführen und optimieren konnte. Des Weiteren habe ich die Kollegen im Recruiting und der Personalbetreuung unterstützt.  Mit Hilfe des SIBE-Studiums habe ich mein Management-Wissen ausgebaut und gleichzeitig wertvolle Berufserfahrung gesammelt. Außerdem habe ich mir in den zwei Jahren ein großes Netzwerk in der Unternehmensgruppe aufgebaut.

Inwiefern profitieren Sie nach wie vor von Ihrem Experience Based Curriculum? Und wem würden Sie ein solches Studium besonders empfehlen?

Das berufliche Netzwerk ist gerade für Berufseinsteiger und Junioren sehr wichtig. Dadurch ergeben sich oftmals ungeahnte Möglichkeiten. Zu meinem Netzwerk zähle ich aber auch die Hochschule. Vor allem zu einzelnen Kommilitonen habe ich noch regen Kontakt.

Woran erinnern Sie sich besonders gerne, wenn Sie an Ihre Studienzeit an der SIBE zurückdenken?

Vor allem die Seminare in Berlin und die Auslandsstudie in Brasilien waren für den Aufbau des Netzwerkes sehr positiv. Fernab vom Alltag konnte ich mich voll und ganz auf die Seminare konzentrieren und in Lerngruppen meine Kommilitonen sowie deren Unternehmen und Projekte näher kennenlernen.

Gibt es etwas, das Sie den heutigen SIBE-Studenten noch mit auf den Weg geben möchten?

Nutzt die Chance, euch in euren Unternehmen zu positionieren und unterschiedliche Facetten eurer Fachbereiche kennenzulernen!