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FAQ

Management-Studium als Karriereoption für Geistes- und Sozialwissenschaftler

1. Januar 1970
Redaktion SIBE

„Und was macht man hinterher damit?“ – Wohl kaum ein Student geisteswissenschaftlicher Fächer, dem diese Frage nicht regelmäßig gestellt wird. Und tatsächlich müssen sich Geisteswissenschaftler mehr als Absolventen anderer Fächer damit auseinandersetzen, welche Karrierewege für sie nach dem Studium in Frage kommen. Denn nur selten werden in Stellenausschreibungen explizit Romanisten, Literaturwissenschaftler oder Historiker gesucht. Der Berufseinstieg gestaltet sich schwierig, denn die Konkurrenz ist groß: Allzu oft wird in Stellenausschreibungen mehrjährige und einschlägige Berufserfahrung vorausgesetzt – gerade für Bewerber, die frisch von der Uni kommen, eine kaum überwindbare Hürde. Die Idee der „eierlegenden Wollmilchsau“ kann kaum bedient werden.

In einer Umfrage des Hochschul-Informations-Systems (HIS) gab nur etwa jeder zehnte Geisteswissenschaftler an, keine Probleme bei der Stellensuche zu haben. Rund 20 Prozent der Geisteswissenschaftler arbeiten ein Jahr nach Ende ihres Studiums als Honorarkräfte oder mit Werkverträgen, und 39 Prozent sind gezwungen, inadäquate Beschäftigungen anzunehmen.

Bei manchen Absolventen machen sich die berufliche Unsicherheit, die vielen Wechsel und das geringe Einkommen der ersten Jahre und das Durchhaltevermögen bezahlt. Die berufliche Zufriedenheit steigt oft proportional. Häufiger jedoch endet die unsichere Phase der ersten Jahre nach Studienabschluss in einer beruflichen Sackgasse. Dann heißt es: „Berufliche Neuorientierung“.

Es geht auch anders: Karrierewege außerhalb der Wissenschaft

Jens Schumm (30 Jahre) hat Sozialwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau studiert und mit einem Diplom abgeschlossen. Nach dem Studium gestaltete es sich für ihn schwierig, eine Stelle zu finden, eine Tätigkeit in der Marktforschung hatte ihm auf Dauer nicht genug zu bieten. Anders als der Beruf, den er jetzt gefunden hat – er ist Prozessmanager bei der Deutschen Telekom IT GmbH in Darmstadt, wo er den internationalen Roll-Out eines IT-Projekts begleitet.

Mit seinem sozialwissenschaftlichen Hintergrund ist er in der IT-Branche ein Exot. Aus seiner Sicht wie auch aus Sicht seines Arbeitgebers ist gerade das seine Stärke: Er stellte schon bald fest, dass er viele Dinge anders als seine vielen Kollegen mit einschlägigem Hintergrund angeht. Seine Stärke sieht er gerade darin, von der IT zu abstrahieren und unvoreingenommen und mit einem Blick von außen an gewisse Themen heranzugehen. Die Aufgaben sind herausfordernd, erfordern viel Koordination sowie den fachlichen Austausch mit mehreren Abteilungen, wofür er sich immer wieder aufs Neue in die Materie einarbeiten muss. Die Stelle hat er über die SIBE der Steinbeis-Hochschule Berlin, eine private Business School im Steinbeis-Verbund, gefunden, an der er in einem dualen, berufsintegrierten Programm internationales Management studiert. Im Studium lernt er Strategien kennen, die er gleich auf sein Projekt bei T-Systems anwenden kann. Es hilft ihm, den Blickwinkel des Managements einzunehmen. Dabei schätzt er das Studium als „ganzheitlich gedachtes Management-Studium, das einen Blick über den Tellerrand ermöglicht“. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten ist er auf diesem Wege voll und ganz im Berufsleben angekommen, hat eine langfristige berufliche Perspektive gefunden.

Myriam Repple (25 Jahre) hat in Tübingen Allgemeine Rhetorik studiert – sogar für Geisteswissenschaftler exotisch, denn dieses Fach gibt es deutschlandweit an keiner weiteren Universität. Ihr zweites Hauptfach war Französisch, im Nebenfach kam noch BWL hinzu. Auf die typische Frage „Und was macht man hinterher damit?“ hat sie heute folgende Antwort gefunden: „Unternehmensberaterin im Projektmanagement“. Über die SIBE fand sie eine Stelle bei der VS Consulting Team GmbH, einer auf Projektmanagement spezialisierten Unternehmensberatung. Dort arbeitet sie zurzeit in einem Projekt in der Automobilbranche, bei dem es um die Einführung einer neuen Software geht. Dabei führt Myriam Repple Workshops mit verschiedenen Akteuren durch, in denen sie Prozesse visualisiert und erarbeitet, was sich mit der Einführung der neuen Software konkret ändert. Auch das Verfassen von Texten gehört zu ihren Aufgaben, zum Beispiel Protokolle oder Prozessbeschreibungen – hierbei und auch bei ihren weiteren kommunikativen Aufgaben kommt ihr ihr Gespür für Sprache, das sie als Geisteswissenschaftlerin mitbringt, zugute. An ihrer Arbeit schätzt sie die Abwechslung: Jedes Projekt ist befristet, und mit jedem neuen Projekt stellt sie sich neuen Themen und Herausforderungen, was zu einer steilen Lernkurve führt. An ihrem Studium an der SIBE hat sie in den Seminaren zur Kompetenzentwicklung besonders viel gelernt, da diese für Aspekte sensibilisieren, die im Berufsleben essentiell sind. Sie sagt: „Wenn ich ganz ehrlich bin – solange sich ein Geisteswissenschaftler interessiert, kann er alles, was auch ein BWLer kann. Außer vielleicht Controlling … Es liegt an den Geisteswissenschaftlern, sich diesen Berufsfeldern zu öffnen!“

Ein möglicher Weg in die Wirtschaft: Das Studienangebot der SIBE

In zwei Management-Studiengängen können Geistes- und Sozialwissenschaftler an der SIBE studieren. Im SIBE-Management-Master (Abschluss M.Sc. in International Management) ist ein Projekt in einem der Partnerunternehmen der SIBE eine Voraussetzung, um mit dem Studium zu beginnen. Die Studenten sind in Vollzeit in den Partnerunternehmen angestellt, und für die Seminarblöcke, die im Schnitt 3-4 Tage pro Monat dauern, werden sie von den Unternehmen entsprechend vom „daily business“ freigestellt. Die Reisekosten für die Seminare, zu denen auch eine dreiwöchige Auslandsstudie zählt, sowie den Großteil der Studiengebühren übernimmt das Unternehmen. Nach erfolgreicher Bewerbung an der Universität werden die künftigen Studierenden bei der Stellensuche von SAPHIR, einem Partner der SIBE im Steinbeis-Verbund, unterstützt. Zu den Partnerunternehmen zählen Konzerne wie Bosch, Daimler oder die Telekom wie auch zahlreiche Mittelständler. Auch nach Abschluss des Studiums bleibt die Zusammenarbeit oft bestehen und die Mehrheit der Studenten & Studentinnen erhalten von ihrem Arbeitgeber ein Übernahmeangebot.

Auch im M.A. in General Management/MBA(USA) studieren Geisteswissenschaftler Management. In dem 100%igen Online-Studiengang, der auf Englisch stattfindet, finden die Seminardiskussionen in Foren statt und die Teilnehmer können sich ihre Zeit frei einteilen. Auch in diesem Studiengang können die Teilnehmer in einem Partnerunternehmen der SIBE studieren, es gibt ihn jedoch auch in einer berufsbegleitenden Variante ohne Unternehmensprojekt Besonders interessant ist das Modell für diejenigen, deren Arbeit wenig Flexibilität bietet, Selbstständige oder auch Eltern. Mit dem Abschluss erhalten die Absolventen neben dem M.A. der Steinbeis-Hochschule auch den MBA-Titel der Post University, der US-amerikanischen Partnerhochschule der SIBE..

Beide Studiengänge wenden sich nicht ausschließlich an Geisteswissenschaftler, sondern an Absolventen aller Fachrichtungen. Noch entscheiden sich in erster Linie Absolventen für das Studium, die auch im Erststudium ein wirtschaftswissenschaftliches Fach studiert haben während der Anteil an Sozial- und Geisteswissenschaftlern bei aktuell 20 Prozent liegt. Die große Vielfalt in den Fachrichtungen des Erststudiums wie auch in den Projekten gehört allerdings zum Konzept: Viele Studenten der SIBE betonen, dass sie nicht nur von ihren Dozenten, sondern auch durch den Input der Kommilitonen viel lernen. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die Projekte anderer, egal, ob diese Ingenieure, Natur-, Geistes- oder Wirtschaftswissenschaftler sind, ob sie in der Produktentwicklung eines Maschinenbauers oder im Marketing in der Versicherungsbranche arbeiten. Je nachdem, welchen Hintergrund Studenten mitbringen, wählen sie oft unterschiedliche Wege für die Lösung eines Problems. Jan Gröger, der wie Jens Schumm Sozialwissenschaftler und SIBE-Student bei T-Systems ist, sagt hierzu: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein BWLer manchmal einen Tunnelblick hat, während ein Sozialwissenschaftler auch nach links und rechts schaut.“

Befragungen der Alumni drei Jahre nach dem Masterabschluss an der SIBE zeigen dabei, dass sich die Investition in das Studium lohnt: 90 Prozent der Teilnehmer haben ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, das durchschnittliche Jahresgehalt liegt bei 70.000€. 89 Prozent der Alumni sind mit ihrer beruflichen Situation zufrieden oder sehr zufrieden. – Kurzum: Wer sich als Geistes- oder Sozialwissenschaftler für ein duales Management-Studium an der SIBE entscheidet, kann einer Frage nach der beruflichen Zukunft recht entspannt entgegensehen.

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